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05
Dez

Gala Dinner & Dance – Herzliches Dankeschön

Was für ein Fest! Zum 3. Mal durften wir am vergangenen Samstag im Schloss Nymphenburg einen Galaabend zugunsten der Artemed Stiftung veranstalten und wissen schon jetzt, dass wir von den Eindrücken dieses Events noch lange zehren werden. So ein fantastisches Dinner, so ein wundervoll geschmückter Saal, solch mitreißende Musik, so gute Unterhaltung. So viel Lachen, so viel Freude…

Doch all das wird nichts sein im Vergleich zu dem Glück, das der Abend für diejenigen bedeutet, mit denen es das Schicksal weniger gut gemeint hat: die vielen tausend Menschen, die in den Herzensprojekten der Artemed Stiftung medizinische Hilfe, praktische Unterstützung und menschliche Zuwendung erfahren.

Über 80.000 Euro sind im Laufe des Galaabends zusammengekommen und finden nun Cent für Cent ihren Weg an Orte, die ohne die Artemed Stiftung und ihre vielen Mithelfer von einer Gesundheitsversorgung ausgeschlossen wären.

So viele Schritte können damit im Jahr 2020 in den Projekten der Artemed Stiftung getan werden. Wir verbuchen den diesjährigen Galaabend entsprechend als vollen Erfolg – auch für uns selbst:
24 neue Mitglieder konnte der Freundeskreis der Stiftung am Samstag hinzugewinnen, die wir an dieser Stelle ganz herzlich begrüßen möchten! Wir freuen uns schon sehr auf die erweiterte Runde beim „Dinner & Dance“ am 21. November 2020 – und bis dahin viele weitere erfolgreiche, schöne und herzenserwärmende Projekte.

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Advents- und Weihnachtszeit. Genießen Sie die Tage im Kreise Ihrer Lieben und nehmen Sie sich im Trubel immer auch die Zeit, durchzuatmen und dankbar zu sein für alles, was wir hierzulande als so selbstverständlich erachten: Sicherheit, Gesundheit und menschliche Wärme.

Die Straßenkinder in La Paz, Bolivien
Vor neun Monaten durfte die Artemed Stiftung aus dem Erlös des Galaabends 2018 ein neues Ambulanzfahrzeug an die „Street Doctors“ übergeben, die mit fahrenden Arztpraxen zumindest eine medizinische Grundversorgung für die vielen tausend Straßenkinder sichern. Es wurden keine Spielsachen verteilt, keine Kleidung, keine Süßigkeiten. Doch die Kinder wussten ganz genau, dass dieses Geschenk ungleich besser war: Es stand für Gesundheit, Zuwendung und Menschen, die sich um sie kümmern, wo sie sonst ganz auf sich allein gestellt wären. Diese Versorgung möchten wir mit den diesjährigen Erlösen weiter ausbauen: Mit 60.000 Euro können 2.000 Kinder, also etwa ein Drittel aller Straßenkinder in La Paz, ein ganzes Jahr lang medizinisch versorgt werden. Dafür sind wir unglaublich dankbar.

 

Die Irrawady River Doctors in Bogale, Myanmar
Weitere 10.000 Euro schließlich kommen dem ältesten Projekt der Artemed Stiftung zu Gute: Den Irrawaddy River Doctors. Im weit verzweigten Flussdelta des Irrawaddy südlich von Yangon gibt es kaum Ärzte oder Krankenhäuser. Der Weg zur nächsten Klinik ist weit, beschwerlich und nur per Boot zu bewältigen, kaum ein Dorfbewohner kann die notwendigen Behandlungen bezahlen. Mit einer schwimmenden Klinik steuern die Irrawaddy River Doctors die schwer erreichbaren Dörfer an und versorgen bis zu 150 Patienten täglich. Eine große Rolle spielt hier zusätzlich das Thema Prävention – bisher vor allem im Rahmen von Schulungen für das Team vor Ort, ebenso aber mit Aufklärungskampagnen in den Dörfern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Versorgung von Müttern und Kindern. Diese soll nun mit dem Erlös unseres diesjährigen Galaabends weiter ausgebaut werden: Ein eigenes Mutter-Kind-Zentrum in Bogale bietet Schwangerschaftsvorsorge, Wochenbettbetreuung, medizinische Untersuchungen von Kindern und Gesundheitserziehung an. Mit dem Erlös des Abends können wir eine Laborausstattung und Sterilisation anschaffen und uns um eine gute Müll- und Abwasserentsorgung kümmern – vor Ort eine absolute Seltenheit!

Das St. Walburg’s Hospital in Nyangao, Tansania
Dr. Silke Rausch, Oberärztin der Anästhesie im Chirurgischen Klinikum München Süd, hat es eindrücklich geschildert. Egal, in welche Klinik wir uns hierzulande begeben und so sehr die Standards auch in unserer Krankenhauslandschaft differieren mögen, auf einiges können wir immer vertrauen: Medikamente, OP-Ausstattung, Wasser, Strom. Immer. Zahlreiche Systeme sorgen dafür, dass es hier niemals zu Ausfällen und damit wirklich kritischen Situationen für Patienten und Teams gleichermaßen kommen kann. Im südlichen Tansania, einer der ärmsten Regionen der Welt, ist das anders. Als in Nyangao wieder einmal während einer Operation der Strom ausfiel, schnappte sich Dr. Rausch eine Taschenlampe und lief los, um irgendwie Hilfe zu leisten. In diesem Fall ging alles gut – doch wie sieht es beim nächsten Mal aus? Wir freuen uns ungemein, dank Ihre großzügigen Unterstützung 10.000 Euro in die Infrastruktur im St. Walburg’s Hospital fließen lassen und so eine durchgängige Stromversorgung für OP und lebensnotwendige Geräte sichern zu können!

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