Aktuelles

Delta Docs Treffen in München

Letztes Jahr gründeten wir zusammen mit der Amara Foundation und der Stiftunglife, die sich ebenfalls per Schiff für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Irrawaddy Delta einsetzen, eine Kooperation unter dem Namen der „Delta Docs“. Die regelmäßig stattfindenden Treffen dienen dem Informationsaustausch und der Besprechung anstehender Projekte für das kommende Jahr. Auch am letzten Samstag im April fand ein erneutes Zusammenkommen der „Delta Docs“ in München statt, bei dem über 40 Ärzte und Unterstützer der Swimming Doctors, der Mobile Clinic und der River Doctors anwesend waren. Als Gast vertiefte Achim Munz von der Hanns-Seidel-Stiftung aus Yangon das politische und gesellschaftliche Wissen vom derzeitigen Umbruch in Myanmar und das interkulturelle Verständnis. Die momentanen Veränderungen im Land möchten die „Delta Docs“ nutzen, um gemeinsam die anstehenden Pläne zu verwirklichen. Bestätigt werden die 3 Ärzteschiffe durch die stark ansteigenden Patientenzahlen und dem wachsenden Interesse von deutschen Ärzten, die das Team vor Ort auf dem Schiff begleiten und unterstützen möchten.

Unterstützung durch Ingenieure von Rohde & Schwarz

Im Januar 2017 unterstützten uns Frau Dr. Anna Borys, Leitende Ärztin der Sektion Hand- und Ellenbogenchirurgie am Benedictus Krankenhaus Tutzing sowie Dr. Silke Rausch, Oberärztin Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin am Chirurgischen Klinikum München Süd, mit viel Einsatz auf dem Schiff der River Doctors im Irrawaddy Delta im Süden Myanmars. Sie führten neben der täglichen Behandlung hunderter Patienten an Bord ein effizientes Medikamentenverwaltungssystem ein, schulten die Crew in der Notfallversorgung und unterrichteten in Dörfern, die auf der Route der River Doctors rund um Bogale liegen, Schulklassen in Hygiene.

Aus dieser Arbeit an Bord entwickelte sich über den Ehemann von Frau Dr. Rausch, Herrn Dipl. Ing. Henrik Rausch, eine Zusammenarbeit mit Ingenieuren von Rohde & Schwarz, die mit Unterstützung ihrer Firma helfen. Sie haben die Aufgabe übernommen, unter Berücksichtigung begrenzter Möglichkeiten vor Ort eine leistungsfähige moderne zuverlässige Stromversorgungs- und IT Anlage auf dem neuen Schiff zu realisieren.

Mitarbeitereinsatz von Dr. Christoph Sabersky und Elena Terwilliger

Im Februar waren Dr. Christoph Sabersky, Anästhesist im Chirurgischen Klinikum München Süd, und Elena Terwilliger, Intensivschwester im Chirurgischen Klinikum München Süd, gemeinsam mit den River Doctors auf dem Irrawaddy in Myanmar unterwegs. Dr. Sabersky hielt viele Momente der Reise mit seiner Kamera fest und hat uns einen bewegenden Film zur Verfügung gestellt, der das Land, die Menschen und das Leben bei den River Doctors einfühlsam zeigt. Die beiden haben das Team der River Doctors intensiv bei der Patientenbehandlung und -versorgung unterstützen können und ihr Fachwissen weitergegeben. Wir danken ihnen sehr für den Einsatz und die schönen Bilder!

Mitarbeitereinsatz März

Bereits zum zweiten Mal war Andreas Radis, Bereichsleiter der Anästhesie des Benedictus Krankenhaus Tutzing, vom 04.-16.März mit den River Doctors im Irrawaddy Delta unterwegs. Wie im letzten Jahr unterstütze er das Team vor Ort bei der Behandlung der Patienten und schulte das Personal in Hygienestandards. „Dr. Andy“ – wie er liebevoll von den Mitarbeitern genannt wird – freute sich über ein Wiedersehen und die medizinischen Fortschritte an Bord.

 

 

Ein nahtloser Übergang an medizinischer Unterstützung aus Deutschland wurde durch den Einsatz von Katharina Grundhuber und Regina Weingand – beides Pflegekräfte im Benedictus Krankenhaus Tutzing – ermöglicht. Sie konnten vom 16.-22.März beim Patientenmanagement mithelfen und erste Erfahrungen mit dem Umgang und der Behandlung von burmesischen Einwohner sammeln.

 

Neues Schiff für die River Doctors

Wir haben die einmalige Gelegenheit, ein rein für den medizinischen Betrieb gebautes und erst gut zwei Jahre altes Stahlschiff von den Swimming Doctors der Stiftunglife zu übernehmen. Da unser alter Reisfrachter aus Holz immer baufälliger wird und hohe jährliche Reparaturkosten erfordert, ist dies ein Glücksfall für die Stiftung. Schritt für Schritt geht es voran! Bevor das ganze Team der River Doctors auf das neue Schiff umziehen kann, stehen noch einige Reparatur- und Umbauarbeiten an. Glücklicherweise konnte für diese Maßnahmen der renommierte Bootsbauer Nils Clausen aus Berlin pro bono gewonnen werden, der uns mit seinem Team nach Myanmar begleitete und vor Ort tatkräftig die Planungen anleitete und unterstützte. Die gesamte Schiffscrew und wir freuen uns riesig auf das neue Schiff.

Einsatz von Frau Dr. Borys und Frau Dr. Rausch

Im Januar 2017 unterstützten uns Frau Dr. Anna Borys, Leitende Ärztin der Sektion Hand- und Ellenbogenchirurgie am ARTEMED Benedictus Krankenhaus Tutzing sowie Dr. Silke Rausch, Oberärztin Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin am ARTEMED Chirurgischen Klinikum München Süd mit viel Einsatz auf dem Schiff der River Doctors im Irrawaddy Delta im Süden Myanmars. Sie führten neben der täglichen Behandlung hunderter Patienten an Bord ein effizientes Medikamentenverwaltungssystem ein und unterrichteten in Dörfern, die auf der Route der River Doctors rund um Bogale liegen, Schulklassen u.a. in der Zahnhygiene.

Wir setzen auf Kooperation

Gemeinsam sind wir stärker!
Das sehen auch die drei deutschen Organisationen so, die sich im Irrawaddy Delta per Schiff für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung einsetzen. Die Artemed Stiftung, die Stiftunglife und die Amara Foundation haben sich deshalb zu den „Delta Docs“ zusammengeschlossen. Wir tauschen uns regelmäßig über unsere Erfahrungen aus, versuchen z.B. beim Import von medizinischen Materialien Synergien zu schaffen und haben in Myanmar nun einen gemeinsamen medizinischen Koordinator angestellt. Der Arzt Dr. Min Naing (rechts im Bild) kümmert sich künftig um den medizinischen Standard bei der Behandlung der Patienten, entwickelt Vorsorgeprogramme für die Bevölkerung und hilft uns bei der Rekrutierung von medizinischem Personal. Wir sind sehr stolz darauf, ihn als Verstärkung gewonnen zu haben!

Einsatz von Frau Dr. Henze-Reiß

Zum Ende letzten Jahres war Frau Dr. Irmela Henze-Reiß, Zahnärztin aus Starnberg, mit ihrem Mann in Myanmar, um den jungen Zahnarzt der River Doctors zu unterstützen. Während ihres 10-tägigen Aufenthalts konnte Frau Dr. Henze-Reiß eine Bestandsaufnahme der kleinen Praxis an Bord durchführen und dem engagierten Arzt bei der Behandlung der Patienten über die Schulter schauen. Leider ist der gut ausgebildete Zahnarzt aufgrund mangelnder Materialien und Zubehör bei seinen Behandlungen sehr beschränkt. Wir werden versuchen, hierfür im Laufe des Jahres Abhilfe zu schaffen. Ein großes Problem ist zudem die mangelnde Zahnhygiene und das fehlende Bewusstsein vieler Menschen dafür, so dass meistens gravierende Zahnprobleme entstehen, die erst sehr spät behandelt werden. Häufig gibt es keine andere Möglichkeit, als Zähne komplett zu entfernen. Durch Schulungen der Bevölkerung soll dem künftig entgegen gewirkt werden, um langfristig den Zahnstatus im Irrawaddy Delta zu verbessern.

Einsatz von Cindy Oehlmann

Cindy Oehlmann, OP Schwester in der Dermatologie der Artemed Fachklinik München, konnte sich vom 20.10 – 10.11 ein Bild vor Ort in Myanmar von unserem Projekt „River Doctors“ machen. Die ersten Tage lernte sie die Prozesse und Abläufe auf dem Boot kennen, bevor sie bei der Aufnahme der Patienten und EKG- Untersuchungen unterstütze. Vor allem die schlechten Zustände der Zähne und die mangelnde Zahnhygiene, inspirierte Cindy dazu, die Vorsorge und das Bewusstsein bereits im Kindesalter zu verbessern. Dafür konnte sie zwei Schulen besuchen und für Aufklärung in Sachen Zahnhygiene bei den Kindern sorgen.

Bekämpfung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit

Laut WHO sterben in Myanmar jährlich etwa 39,5 Säuglinge je 1000 Lebendgeburten – im Vergleich dazu liegt die Zahl in Deutschland bei nur 3,1. Erfasst wird hierbei der Anteil der Kinder, die ihr erstes Lebensjahr nicht erreichen. Auch erliegen jährlich etwa 1.700 Mütter von 100.000 Schwangeren im Land den Komplikationen während der Schwangerschaft und der Geburt. In Deutschland gibt es jährlich nur 6 Todesfälle. Die Hauptursache dafür ist die ungenügende Gesundheitsvorsorge während der Schwangerschaft und der ersten Lebensmonaten des Babys. In nächster Zeit werden verschiedene Maßnahmen bei den River Doctors eingeführt und erarbeitet, um langfristig eine Verbesserung zu erreichen.

Beispielsweise wurde der Mutterpass jetzt auch in Myanmar eingeführt. Was wir in Deutschland schon lange haben, wird es nun auch in Myanmar bei den River Doctors geben: Den Mutterpass. Darin werden wie bei uns alle Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festgehalten. So kann eine nachhaltige Begleitung der Schwangerschaft auch durch verschiedene Ärzte gewährleistet werden. Ein weiterer Meilenstein in der Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit.

Regelmäßig sind Ärzte und Pflegekräfte aus Deutschland vor Ort, um bei der Behandlung der vielen Patienten zu unterstützen und den medizinischen Standard an Bord stetig zu erhöhen. Doch wir können nicht immer da sein. Daher versuchen wir, so viel Wissen wie möglich an unsere burmesischen Mitarbeiter abzugeben. Frau Dr. Groß z.B. hat während ihrer Zeit bei den River Doctors allabendlich eine umfassende Schulung zum Thema Schwangerschaftsvorsorge durchgeführt. Ebenso hat sie eine Mitarbeiterin intensiv für die Bestimmung der kindlichen Parameter im Mutterleib per Ultraschall geschult. Das Team ist nach ihrer Abreise nun alleine in der Lage, die Schwangerschaftsvorsorge durchzuführen. Wir sind sehr stolz auf sie!

Einsatz von Sabine Köbele

Auch im Oktober begleiteten wieder einige Mitarbeiter der Artemed Kliniken unser Projekt „River Doctors“ in Myanmar. Vom 11. – 23.10 konnte Sabine Köbele, Leiterin des Patientenmanagements in der Artemed Fachklinik in München, das Team auf dem Irrawaddy River unterstützen. Gemeinsam mit Frau Dr. Groß, Gynäkologin aus Tutzing, die zur selben Zeit an Bord war, konnte sie viel erreichen. Beispielsweise wurde ein Mutterpass entwickelt, der zwischenzeitlich auf dem Boot implementiert wurde. Zusätzlich konnte Frau Köbele bei den monatlichen Patientenstatistiken mithelfen sowie bei EKG-Untersuchungen und Notfallschulungen unterstützen. Nach ihrem Einsatz berichtete uns Frau Köbele, dass sie besonders die Herzlichkeit, die Selbstlosigkeit und die Wertschätzung der Mitarbeiter gegenüber den Patienten beeindruckte.

Einsatz von Frau Dr. Groß

Das Hauptthema bei den River Doctors ist im Moment die Verbesserung der Schwangerschaftsvorsorge. Mit Frau Dr. Groß war im Oktober die erste Frauenärztin an Bord. Sie konnte eine einfache, aber wirksame Schwangerschaftsvorsorge aufbauen, die vor allem darauf abzielt, Risikoschwangerschaften zu erkennen und richtig zu steuern. Mit Hilfe eines neuen Ultraschallgerätes, welches wir im Oktober durch eine Geburtstagsspendenaktion kaufen konnten, werden die Frauen, denen vorhersehbar Komplikationen bei der Geburt drohen, sicher heraus gefiltert und in entsprechende Kliniken verwiesen. Die Mitarbeiter wurden bereits in die Handhabung von Frau Dr. Groß eingewiesen und freuen sich sehr über den großen technischen Fortschritt an Board. Dadurch kann die Mütter- und Kindersterblichkeit bei der Geburt deutlich gesenkt werden. Bisher kannten die Frauen im Irrawaddy Delta eine solche Vorsorge nicht – jede Geburt, die grundsätzlich zu Hause stattfand, war ein großes Risiko.

Erste Geburt auf dem Schiff

Am 6. Oktober erblickte um 7.26 Uhr das erste burmesische Baby das Licht der Welt auf dem Boot der River Doctors in Myanmar. Im abgelegenen Flussgebiet des Irrawaddy Deltas konnte das Team durch Unterstützung von Frau Dr. Solveig Groß, Gynäkologin aus Tutzing und momentan vor Ort bei den River Doctors, das kleine Baby gesund auf die Welt bringen. Alle Mitarbeiter sind glücklich über den reibungslosen Verlauf der Geburt und begeistert von dieser kleinen Sensation. Bisher waren die werdenden Mütter bei den möglichen Komplikationen während einer Schwangerschaft meist auf sich alleine gestellt, da ihnen keine ärztliche Hilfe in den Dörfern zur Verfügung steht. Zukünftig soll die medizinische Versorgung von Schwangeren und Müttern durch das Angebot von gynäkologischen Untersuchungen auf dem Schiff verbessert werden.

Einsatz von Dr. Valet

Der leitende Oberarzt der Neurologie im Benedictus Krankenhaus Tutzing hat Mitte September eine Woche auf dem Schiff bei den River Doctors verbracht. Neben der Behandlung der Patienten, kümmerte er sich vor allem um die Weiterentwicklung des medizinischen Standards. So wurde die Medikamentenliste in Zusammenarbeit mit dem lokalen leitenden Arzt überarbeitet, es wurden Diagnose und Medikationsrichtlinien erstellt und die Labordiagnostik erweitert.
Täglich strömten über 100 Patienten auf das Schiff, die Zahlen steigen stetig an, was uns zeigt, dass die River Doctors extrem wichtig für die medizinische Versorgung der Landbevölkerung sind.

Gemeinsame Fortbildung

Am 31. August fand die erste Fortbildungsveranstaltung unter Leitung von Prof. Mutschler in Yangon, Myanmar statt. Gemeinsam mit den „Swimming Doctors“ der Stiftung Life, „der Mobile Clinic“ der Amara Foundation besuchten 11 Mitarbeiter des Teams der River Doctors die Veranstaltung. Dabei wurden die Teilnehmer in ausgewählten Fragestellungen zu Hygiene, Untersuchungsmethoden und medizinischen Standards geschult. Zukünftig soll diese Schulung mehrmals im Jahr angeboten werden – der nächste Termin ist bereits im November.

Neue Veränderungen im August

Pünktlich zum 1. August machte sich das Team der River Doctors erneut für 23 Tage auf den Weg zu den abgelegenen Dörfern im Irrawaddy Delta. Mit an Bord ist der neue Assistenzarzt Dr. Nyan Oo, der künftig den leitenden Arzt Dr. Chit Pe bei der Behandlung der Patienten unterstützen wird. Im letzten Monat waren es 1.200 Patienten, ein weiterer Arzt wurde dringend gebraucht, um die Patientenflut bewältigen zu können. Mit an Bord ist außerdem Rieke Lutz, Krankenschwester aus München, die einen ganzen Monat lang den burmesischen Schwestern bei ihrer täglichen Arbeit helfen wird. Und zuletzt mit an Bord ist die neue Uniform für alle Mitarbeiter, auf die das gesamte Team besonders stolz ist.

Einsatz von Ruth Neuhauser und Moritz Ulrich

Im Juli begleiteten Dr. Ruth Neuhauser, Assistenzärztin für Phlebologie in der Artemed Fachklinik München, und ihr Freund Dr. Moritz Ulrich, ebenfalls Mediziner, die River Doctors auf dem Schiff in Myanmar. Während ihrer Tour durch das Irrawaddy Delta haben die beiden durch die vielen Untersuchungen der Patienten die am häufigsten vorkommenden Krankheiten festhalten und auswerten können. Zusätzlich konnten sie die Mitarbeiter des Teams in medizinischen Fragen schulen.

Reparaturarbeiten am Boot

Der regenreichste Monat des Jahres in Myanmar, der Juni, wird bei den River Doctors für dringend notwendige Reparaturarbeiten genutzt. Anfang Juni wurde das Boot der River Doctors in die Werft nach Pyapon gebracht, wo morsche Holzplanken ausgetauscht werden, die Elektrik saniert wird und der Schiffsmotor eine Generalüberholung erfährt. Bis Ende Juni werden die Reparaturarbeiten noch andauern, pünktlich zum 1. Juli begeben sich die River Doctors dann wieder auf ihre übliche Route zu den 16 Dörfern im Township Bogale im Irrawaddy Delta. Mit an Bord wird dann auch Frau Dr. Ruth Neuhauser aus der Artemed Fachklinik München sowie ihr Freund Moritz Ulrich sein, der ebenfalls Mediziner ist.

Praktikum in Deutschland

Su Su, die Laborleiterin der River Doctors, konnte ein sechswöchiges Praktikum in der allgemeinmedizinischen Praxis mit Labor von Frau Dr. Gutsfeld-Epple in Wetzlar absolvieren. Frau Dr. Gutsfeld-Epple war im Februar 2016 mit Frau Dr. Broermann zusammen bei einem Einsatz auf dem Schiff mit an Board und lud Su Su daraufhin für das Praktikum in Deutschland ein. Anschließend konnte sie noch zwei Tage in München in der Artemed Fachklinik verbringen.

Registrierung einer Branch in Myanmar

Nach einem langen Behörden-Marathon konnte nun endlich eine „Zweigstelle (Branch) der Artemed Stiftung“ in Myanmar gegründet werden. Das Ministerium zertifizierte die Registrierung der Branch und ermöglicht uns damit eine noch bessere Projektsteuerung der River Doctors. Zukünftig können eigene Arbeitsverträge mit den Mitarbeiter auf dem Boot vereinbart und abgeschlossen werden sowie ein eigenes Bankkonto in Myanmar eröffnet werden.

Neue Hilfslieferung in Myanmar eingetroffen

Dr. Veronika Hofmann und Michael Kneis übergaben im Mai 30kg Verbands- und Verbrauchsmaterial sowie Medikamente an die River Doctors in Myanmar. Im Gepäck befanden sich u.a. Desinfektionsmittel und -tücher, Stetoskope, eine Augenlampe sowie ausreichend Elektrolyte. Außerdem wurde vor Ort gemeinsam mit dem Schiffsmanager Min Min und der Laborleiterin Su Su diverses Equipment für das Schiff wie Medikamente, Labortests und Büroausstattung angeschafft. Dies entpuppte sich als ein mehrere Tage füllendes Vorhaben, da sämtliche Bedarfsartikel auf lokalen Märkten und in kleinen Läden gesucht und gefunden werden musste. Vor Ort gibt es nicht wie sonst üblich einen Medizingroßhandel, Bau- oder Elektrofachmarkt.

Einsatz von Heike Kolbeck

Nach dem Einsatz von Andreas Radis durfte Heike Kolbeck, Mitarbeiterin im Benedictus Krankenhaus Feldafing, gemeinsam mit ihrer Tochter Marie Mitte März nach Myanmar zu den River Doctors reisen. Insgesamt konnten sie das Team 5 Tage lang auf dem Boot begleiten und bei der Behandlung der Patienten unterstützen. In dieser Zeit lernten sie viel über die Menschen, das Land und deren Kultur.

Lesen Sie hier den Reisebericht von Heike Kolbeck.

Einsatz von Andreas Radis

Ende Februar machte sich Andreas Radis, Stellvertretender Bereichsleiter der Anästhesie des Benedictus Krankenhaus Tutzing, auf die Reise nach Myanmar für einen zweiwöchigen Einsatz bei den River Doctors. Insgesamt 10 Tage durfte Andreas das Team auf dem Schiff begleiten. In dieser Zeit sammelte er einzigartige Eindrücke von der Bevölkerung und des Landes. Außerdem konnte er die Mitarbeiter vor Ort mit seinem Fachwissen bei der Behandlung von zahlreichen Patienten unterstützen.

Lesen Sie hier den Reisebericht von Andreas Radis.

Dankesbrief der Schiffscrew

In der letzten Woche erreichte ein kleiner Dankesbrief der Schiffscrew der River Doctors die Artemed Stiftung. Dieser wurde vom kompletten Bootsteam handschriftlich aufgesetzt, um sich für die tatkräftige Unterstützung der Stiftung zu bedanken. Die Mitarbeiter berichten in ihrem Brief von den zahlreichen positiven Rückmeldungen der Patienten und der ärztlichen Hilfe aus Deutschland, von der sie vieles lernen konnten.  

Lesen Sie hier den Dankesbrief der Schiffscrew.

Neues EKG-Gerät für die River Doctors

Frau Dr. Broermann, Chefärztin in der Artemed Fachklinik München, verbringt im Februar zusammen mit einer Kollegin einen 10-tägigen Einsatz bei den River Doctors in Myanmar. Im Gepäck hatten sie ein EKG-Gerät, welches dank einer großzügigen Spende organisiert werden konnte. Das EKG-Gerät stand ganz oben auf der Wunschliste des Oberarztes Dr. Chit Phe der River Doctors. Mit diesem Gerät kann er seine Diagnosen nun noch genauer stellen.

Weitere Informationen und Bilder der Reise finden Sie hier.

Einsatz von Stefan Scheinpflug

Stefan Scheinpflug, Haustechniker im Benedictus Krankenhaus Tutzing, hat erneut seinen Urlaub Anfang Dezember dazu verwendet, vor Ort die Solaranlage und die Klimageräte der River Doctors zu warten und zu reparieren. Im Gepäck hatte Stefan einen Werkzeugkasten als Geschenk für den Schiffstechniker U Chit Su, der sich sehr darüber freute. Der Werkzeugkasten ist nun sein ganzer Stolz.

Einsatz von Florian Hartmann

Die letzten Monate der River Doctors standen ganz im Zeichen der Verbesserung der Hygiene an Bord des Schiffes. Mit einer Lieferung von Desinfektionsmittel und -spendern und weiterem Zubehör aus der Artemed Fachklinik München wurden die Grundlagen geschaffen. Im September war Florian Hartmann, der Leiter der Anästhesiepflege des Benedictus Krankenhauses Tutzing, vor Ort in Myanmar und hat das gesamte Personal in der Flächen- und Händedesinfektion geschult. Der weitere Nachschub an Equipment ist über lokale Märkte gesichert. Von den Ärzten und Schwestern an Bord haben wir sehr gute Rückmeldungen zur neuen Arbeitsweise erhalten.

 

Reisebericht aus Myanmar

Lesen Sie den Reisebericht der Redakteurin Isabel Osternack, die unsere Gruppe im Januar 2015 pro bono begleitet hat und ihre Eindrücke und Erlebnisse in einem spannenden Reisebericht niedergeschrieben hat:

Reisebericht aus Myanmar

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